Frauenzimmer Bern AG

Gynäkologie und mehr

17.10.2014
Kleine Baugeschichte

Der Umbau ist abgeschlossen! Einen kleinen Eindrück über die Entstehensgeschichte mit Anekdoten aus dem Umbau gibt Ihnen das vom Architekten getextete Gedicht:

Baugeschichte Frauenzimmer Bern

By Matthias und Werner Kammler

Liebe Handwerker,

auch ich heisse euch von Herzen willkommen.
Vor allem will ich jedem einzelnen nochmals danken,
für die gute Arbeit trotz terminlicher Schranken.

Zuerst war da die Vorgeschichte und dass man wollte,
dass ich der Architekt in diesem Projekt sein sollte.
Wenn gute Freunde dich so behutsam fragen,
will man nicht enttäuschen und auch nicht Nein sagen.

Ein grosses Lob sage ich hier gern der Bauherrschaft.
Dass alles gelungen, schön eingerichtet, haben sie geschafft.
Ich danke euch für die gute Zusammenarbeit.
Euer Offen- und Ehrlichsein brachte uns diese Feststunde ein!

Nicht einfach drauflos, sondern arbeiten mit Vorsicht,
so waren die Herzog-Mitarbeiter und behielten alles in Sicht.
Bei gefrästen Durchbrüchen blieben unsichtbare Leitungen unversehrt,
denn bei ihnen hat Sicherheit einen hohen Stellenwert.

Es ist nicht leicht, in einem bewohnten Haus zu renovieren,
da kommen Nachbarn gleich und reklamieren.
So haben wir auch Staubwände eingebaut
und Reissverschlusstüren wurden dem Projekt anvertraut.

Aus Kunststoff und Kabelsalat
Machten die Hegg-Mitarbeiter was Neues parat.
Alurohre seht ihr nun, das Durcheinander musste gehen
Und der Fi-Schutzschalter sorgt für aller Wohlergehen.

Für so ein Team muss auch ein gutes Netzwerk sein,
die Verbindungen richtete die Firma Hegg gleich ein.
So konnte der IT-Fachmann dann auch programmieren
Und brachte das komplette Netzwerk zum Funktionieren.

Abwasser fliesst normal immer abwärts.
Wer sah schon Wasser fliessen himmelwärts.
Leider musste das hier durch zwei Pumpen geschehen.
Heutige Nachhaltigkeit ist anders, hier musste man's so drehen.

Bei Sanitärarbeiten wurden Ferien der Bewohner beachtet
Und Termine verschoben, keiner blieb unbeachtet.
Bei den Gipsern von Thomet musste alles passen,
beim Ausbessern wollten sie nur Bestes hinterlassen.

Leider fehlten in dieser Liegenschaft einige der alten Türen,
sie wurden neu geschreinert und brachten Extra-Gebühren.
Die Schreiner flickten auch kunstvoll die Sockelbretter aus
Und Verkleidungen passten wieder original zu diesem Haus.

Alte Böden bringen oft Unsehnliches hervor, asbesthaltiger Belag ist wahrlich kein Tresor.
Beim Erneuern haben die Bodenleger ihr Oberstes getan.
Hier war auch Gespür und Wissen vom Denkmalpfleger dran.

Die Maler hatten's schwer mit dem Staub im Vermerk.
Das Frischgestrichene zeigt, sie kennen ihr Handwerk.
Alles bekam die richtige Farbe und den Glanz.
Ich meine, ihre Arbeit verdient gute Akzeptanz.

Die Cubus-Schreinerei baute die Möbel ganz nach Mass.
Unikate sind's, nicht einfach irgendwas,
dazu noch ausgereift für Serienproduktion.
Das ist der guten Arbeit Extra-Lohn.

Lampen und Stühle aus dem Hause Teojakob sollte was Schönes sein.
So dachte Frau Grütter bei der Beratung und suchte unter Design,
was zweckmässig, günstig und schön für diese Praxis hier,
und dabei behielt sie das Budget immer im Visier.

Vorhänge haben eine besondere Bedeutung,
um am Bildschirm was zu sehen, braucht's Verdunkelung,
denn auch mit Ultraschall wird untersucht
und das nicht nur bei Patientinnen die gut betucht.

Die Monbijou-Praxis steht nun im neuen Kleide da.
Wer erinnert sich da noch wie es vorher aussah?
Patientinnen kehren hier schon ein und aus
Und finden Erleichterung "in diesem alten Haus".

Ich wünsch dem ganzen Praxisteam Durchblick und Geduld,
beim Fragen, Beraten und Schaffen selbst am Pult.
Im Frauenzimmer ist geballte Wissenschaft, Können und Kraft,
dass ihr es gemeinsam über Höhen und Tiefen schafft.

Bern, den 17.10.2014